
Manchmal muss man einfach weg! Schluss mit Gartenarbeit – für drei Tage wenigstens! 😎😎 Donnamattea heute mal im Häkellook.. 🙂
Zuerst fahren wir – schon gegen Abend – den netten, uns bekannten Weiler Geyerbad bei Oberdigisheim, einem Stadtteil von Meßstetten an. Er liegt über 910 Meter hoch auf der Schwäbischen Alb. Geyerbad (Dialekt: „Geibert“) wurde früher auch als Girenbad, Girabad oder Geyernbad bezeichnet, wobei sich das Wort Gir wohl auf Schwefelkies bezieht. Geyerbad war im Mittelalter ein gut besuchter Badeort! Später wurde auch Eisenerz gefördert. Heute wandert man! Zum Beispiel auf einem der Premiumwanderwege der Meßstetter HochAlbPfade. Wir am nächsten Morgen wunderschön auf dem Felsquellweg; Ausgangspunkt ist der ‚Wanderparkplatz Geyerbad‘.


Auf dem Felsquellweg: Blick vom ‚Sommerhaldenfelsen‘ Richtung Obernheim:

Weitere Bilder vom abwechslungsreichen Weg, Blick vom ‚Hohlen Fels‘ nach Oberdigisheim, mit ‚Mücken-Händelwurz‘ und ‚Schwarzer Königskerze‘. Donnamattea besonders zugetan: die lustigen, fantasievollen Häkelfiguren an den Bänken und sonstwo! Baden im See lassen wir bleiben. 9,5 Kilometer.














Nächster Tag. Fahrt über Meßstetten bis Albstadt-Tailfingen. Standplatz und Ausgangspunkt zur Wanderung Traufgang Wacholderhöhe ist der ‚Wanderparkplatz Schützenhaus‘. Unerwartet interessant gestaltet sich dann der Beginn der Traufgänger-Tour, weil man sich plötzlich inmitten des Downhill-Bikeparks Albstadt befindet – echte TDraufgänger! Erster Ausblick:






Nächster Ausblick am Trauf, er heißt ‚Tailfinger Schloss‘ – deutlich mehr Ausblick als Schloss.. 😉 Im Tal weit unten Albstadt-Tailfingen:





Weiter stapfen wir, mal auf- mal abwärts den Trauf entlang bis zum Blick vom ‚Leimenfelsen‘ auf Albstadt-Truchtelfingen…

… und vom ‚Meinetshaldenfelsen‘ schaut man bis nach Albstadt-Ebingen. Wer sich auskennt, erkennt sogar den Schlossfelsenturm am Traufgang ‚Schlossfelsenpfad‘ (siehe letzter Beitrag 🙂 ):


Es fallen uns einige Sturmschäden der letzten Tage auf. Eine Buche z.B. liegt quer über dem Weg. Sie hatte kaum noch intakte Wurzeln…
Nun kürzen wir gewaltig ab, wir sind ehrlich. Zu heiß das Wetter heute! Dennoch gehen wir fast sechs Kilometer…

Über die lieblich-stille Wacholderheide führt der Weg schließlich zurück bis zum Schützenhaus bzw. Womo.





Zum Schluss der kleinen Auszeit noch ein paar Bilder von der Beurener Heide. Leider keine weiteren Orchideen-Arten zu bestaunen für den wahren Herrn Waldmeister, außer der oben schon gezeigten Mücken-Händelwurz. Dafür entschädigen ein paar schöne Ausblicke auf die Burg Hohenzollern…




Bis zum nächsten Mal grüßt auch Donnamattea !