Donnamatteas Foto-Reiseblog

"Jeder muss wissen, worauf er bei einer Reise zu sehen hat und was seine Sache ist." Johann Wolfgang von Goethe

Slow Travel?

Im Schneckentempo unterwegs...

 

Slow Travel, langsames Reisen. Kennt ihr den Begriff? Ich kannte ihn bis heute nicht und mache mir deshalb hier ein paar Gedanken dazu. Im Stau stehen? Nein, das ist nicht gemeint. Entschleunigung – dieses Modewort? Naja, schon eher.

Die Entdeckung der Langsamkeit.

Sie, die Langsamkeit, ist schon immer unsere Art des Reisens! Der Weg ist das Ziel. Oder: Im Ziel ist der Weg, wie es der englische Journalist Dan Kieran in seinem Buch: „Slow Travel – Die Kunst des Reisens“ beschreibt.

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Mittlerweile besitze ich das Buch… 

Klar benutzen wir auch mal die Autobahn, nicht immer geht ’nur langsam‘, ganz so viel Zeit haben wir nicht. Aber wie oft lassen wir Städte, Orte und ‚wichtige‘ Besichtigungspunkte spontan aus, eben die überlaufenen Orte mit den vielen (schnellen) Menschen. Unser kleines Wohnmobil ist hierbei zudem im Vorteil. Mit ihm können wir fast überall halten = parken und sind dann mal wieder ‚angekommen’…

Früher war langsames Reisen die einzige Möglichkeit. Denken wir an Goethes Italienische Reise. Wie lange war er denn unterwegs?!

Auch möchte ich noch folgenden netten Bericht für euch verlinken: Warum habt ihr es so eilig? ‚Slow‘ meint im Übrigen nicht nur langsam in der Zeit, sondern auch langsam, d.h. bewusster in der Tiefe, im Wahrnehmen, im Erleben.

Slow Travel lässt sich im Luxus- wie im Low-Budget-Segment realisieren, in der freien Natur ebenso wie in Städten, privat und im Rahmen geschäftlicher Anlässe. Das Phänomen hat seine Wurzeln im Megatrend Individualisierung und ist Teil des wachsenden Anspruchs nach Selbstgestaltung des eigenen Urlaubsideals. Das Tempo drosseln, Qualitätserlebnisse anders wahrnehmen, wirklich genießen statt nur Eindrücke sammeln – all das hat mit einer neuen persönlichen Haltung zu tun. Bedingt wird der Wandel durch das immer stärker verbreitete Gefühl, dass die Welt schneller zu werden scheint und der Alltag definitiv komplexer wird. Hier werden die Zeiten des Resets, des Pausierens, Tiefdurchatmens und Anhaltens umso wertvoller.

aus ZukunftsInstitut

In diesem Sinne gelten wohl auch die folgenden 10 Punkte:

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auch aus ZukunftsInstitut

Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.

Johann Wolfgang von Goethe

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Und ihr, gehört ihr auch zu den Slow Travellers? 😉

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