Der Stellplatz in Bédarieux ist der eigentliche Grund, warum wir uns wieder ein wenig nordwärts bewegen. Ver-und Entsorgung; ein Teil vom „Leben unterwegs“. Und da wir gern mit den Büchern des ‚Womo-Verlags‘ reisen, führt uns Ralf Gréus jetzt speziell ‚Mit dem Wohnmobil durch Languedoc und Roussillon‘ dazu auch in eine schöne Gegend.

Bédarieux ist eine südfranzösische Gemeinde im Département Hérault am Fuß der Cevennen. Zwischen Mittelmeer und Mittelgebirge liegt Bédarieux im Zentrum der Region Okzitanien, im Tal des Flusses Orb. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Haut-Languedoc.

Wikipedia

Für Donnamattea + Mann ist allerdings die Lage des Stellplatzes direkt am Fluss das Beste, sie ermöglicht nämlich die Beobachtung von Eisvögeln – direkt vom Womo aus!

Leider ist unser Foto-Equipment nicht ausreichend für solche Natur-Nahaufnahmen…

Und was seht ihr hier? Schöne Gegend, nicht war? Wir sind im Süden!

Immer noch in Bédarieux. Alles (nur) gemalt!! Wahre Künstler waren hier am Werk! Inklusive Signatur.

Beachtet auch das grüne Haus: Die Fassade ist komplett Illusion einschließlich des kleinen grauen Hauses daneben mit dem Laden und den sich in der Scheibe spiegelnden Autos. Alles gemalt. 🙂


Nächstes Ziel: Die Héric-Schluchten bei Mons.

Man spaziert ständig ansteigend auf einem schmalen, betonierten Sträßchen durch die riesige, eindrucksvolle Schlucht. Das Wasser tost hinab, manchmal gestaut zu klaren Gumpen, die im Sommer sicher sehr zum Baden einladen. Die Berge links und rechts steigen steinig und sehr steil an – ein beliebtes Klettergebiet. Es beginnt zu nieseln, wir brechen nach der vierten Brücke ab (grüner Punkt in der Karte unten), erreichen die paar Häuser von Héric also nicht. Dennoch, sehr schön ist es, die Herbstfärbung in der Natur ein ständiger Seelenstreichler..

Der Wanderparkplatz am Beginn der Schluchten ist im Herbst/Winter ohne Dienstleistungen, aber man kann gut übernachten. (Alle Übernachtungsplätze hier.)

Am Samstagmorgen: die Kletterer kommen!


Nicht direkt am Orb, ein kleines Stück weiter am Fluss Jaur, der aber alsbald in den Orb mündet, liegt das Dorf Olargues. Dort überspannt ein hoher Brückenbogen aus dem 13. Jahrhundert den Fluss. Der ‚Pont du Diable‘ (Teufelsbrücke). Aber auch der Ort selber ist sehenswert (‚eines der schönsten Dörfer‘):

Die alte Brücke..

Das Kreuz in der Mitte:

Wir klettern uralte Treppenstufen hinab ins breite Flussbett und fotografieren im Gegenlicht. Mystische Stimmung…


Kurz hinter bzw. vor Olargues überspannt eine rote Eisenbahnbrücke – Modell EIFFEL (!!)- den Fluss:

Die Fahrt geht weiter auf der landschaftlich sehr schönen D14 durch die Gorges de l’Orb

… mit Pause in Roquebrun:


Die letzte Nacht im Haut-Languedoc verbringen wir bei der friedlichen Abbaye de Fontcaude nahe Cazedarnes:

Nach sehr ruhiger Nacht wird es am Sonntagmorgen doch noch quirlig!

Jäger und ihre superwachen Hunde in orangefarbenen Mäntelchen mit Glöckchen und GPS-Sendeantennen sausen aufgeregt herum. Doch kein Schwein kommt den Männern vor die Flinte; sie ziehen weiter. Hier nur zwei ‚Beispiele‘ 🙂 :

Und auch wir ziehen weiter…