„Von Schildkröten…“ wäre Donnamattea zu Beginn am liebsten gewesen. Wir fahren extra hin an den schönen Ort bei einem Kloster nahe Garriguella.


Nächste Pause im mittelalterlichen Städtchen Castelló d’Empúries. Besonders sehenswert die Basilika Santa Maria, die Kathedrale des Empordà (Gebiet in Katalonien) mit ihrem Portal aus Pyrenäenmarmor.

Bild oben: „Katalanisch ist eine Sprache des Kampfes!“


Nun aber zu den Iberern. Wo leben sie, besser: wo lebten sie?

Die Iberer sind ein Überbegriff antiker Autoren für diverse ethnische Gruppen, die in ur- und frühgeschichtlicher Zeit die Iberische Halbinsel, zeitweise auch Gebiete außerhalb derselben, bewohnten.

Und wo finden WIR die Iberer? In Ullastret! So heißt zumindest der Ort, wo Archäologen ihre ‚Hauptstadt‘, auf jeden Fall ihre größte Stadt auf der Iberischen Halbinsel gefunden haben. Wir finden dort zudem einen schönen Übernachtungsplatz, mit Wasserstelle! 🙂

Am Eingang zur Ausgrabungsstätte bekommen wir einen Audioguide, der im aufgelockerten Zwiegespräch mit Fragen und Antworten bei allen 11 Stationen in deutscher Sprache interessant erklärt. Die Bilder auf den roten Schildern sind fabelhafte Darstellungen der Rekonstruktionen.

Das Highlight im Museum ist dann ein kleiner Raum nur für uns, wo wir – wieder auf deutsch – eine stimmungsvolle 3D-Traum-Reise durch die Vergangenheit intensiv erleben…

Selten konnte uns eine Führung so gekonnt in die damalige Zeit versetzen….


Nach so viel Geschichte müssen wir jetzt unbedingt ans Meer! Die Costa Brava! Leider hat sie es mit Wohnmobilen so gar nicht. Kaum ein Plätzchen…

Zwischen den bekannten Küstenorten Platja d’Aro und Sant Feliu de Guíxols finden wir in S’Agaró schließlich doch einen netten kleinen Stadt-Stellplatz (wie immer hier.). Einiges los dort, die Spanier genießen ihr langes Brückentage-Wochenende (div.Feiertage)…

Wir mischen uns unter die vielen fröhlichen Spaziergänger und bummeln über die Strandpromenade mit aussichtsreicher Küsten-Rundtour – die Impressionen:

100 Jahre S’Agaró – so wirbt der Ort gerade. Und es wird dabei auch stolz auf den Kino-Jetset von damals hingewiesen: Ava Gardner, Orson Welles, Sean Connery usw.

Mein Lieblingsbild..


Aber wir wollen noch höher hinaus, eher hinauf. Es gibt da oben (290hm) einen ‚Wackelstein‘ – Pedralta, eine Ermita de Pedralta und einen Mirador de Pedralta. Ohne weitere Worte… (oder doch besser: Lest dazu lieber noch den Kommentar von der Reisebuch-Autorin Ulrike weiter unten! 🙂 )

Am ‚Mirador‘ angekommen – der Ausblick!

… und am Abend: