So ein Leuchtturm ist ein schönes Ziel – für viele allerdings…
Je näher wir am Wochenende der Küste kommen, desto mehr ist los! Die Stellplätze an der Costa Cálida (warme Küste) sind voll und z.T. ziemlich hässlich. Wir und auch einige andere finden selbstverständlich oder Gott sei Dank dennoch nette Alternativen.. In diesem Fall eine in der Planung steckengebliebene ‚Urbanización‘. Straßen, Straßenschilder, Zebrastreifen, Beleuchtung, alles da – nur keine Bebauung. Dafür Natur und alternative Camper! Also wir. 🙂







Wir befinden uns in Los Alcázares, einem langgesteckten Ferienort am Mar Menor (Kleineres Meer). Mit einer Fläche von rund 170 km2 ist es das größte salzhaltige Binnengewässer Europas. Die durchschnittliche Wassertiefe beträgt 2,5 Meter, die maximale 6,5 Meter. Der Salzanteil dieser Lagune ist relativ hoch. Intensive Landwirtschaft, Wassersport, die dichte Bebauung und lange Hitzeperioden führten 2019 und 2021 zum ‚Umzukippen‘ mit anschließendem Massensterben von Fischen.
Auf der vorgelagerten 22 Kilometer langen und 100 – 1500 Meter breiten Landzunge bzw. Nehrung La Manga befinden sich Touristenorte; die Skyline aus Hochhäusern wirkt jedoch eher abschreckend..
Wir spazieren zum Stadtstrand von Los Alcázares und umgehen dabei ein ehemaliges Militärgelände.









Wir bleiben, pausieren zwei Tage. Erst nach dem Wochenende wagen wir den Leuchtturm..

Unsere Route entlang der Lagune Mar Menor:
- B = Pilar de la Horadada, Valencia
- C = San Javier, Murcia
- D = Los Alcázares, Murcia
- E = Faro Cabo de Palos, Murcia
- F = Cartagena, Murcia


Wir nähern uns dem Faro Cabo de Palos sogar erst zu Fuß, parken brav weiter weg. Erkennen dann aber, dass der vorderste Parkplatz (noch) mit wenigen Wohnmobilen belegt ist… Na dann! Passt doch!








***

¡Adiós! – noch einmal mit den selbstgepflückten Blumen aus der ‚Calle Pescador Martínez‘.. ❤️