Nach nur zwei Wochen Fahrt durch Andalusien befinden wir uns jetzt in der Extremadura, welche „eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens ist und, an Portugal angrenzend, im Südwesten des Landes liegt. Der Name Extremadura stammt von ‚extremos del Duero‘, was ‚jenseits des [Flusses] Duero‘ bedeutet.“ (Wikipedia)
Unser erstes Ziel ist ein guter Tipp aus dem aktuellen WOMO-Reiseführer Zentralspanien – der Westen von Ulrike Staub und Frank Staub. 🙂 Auf einem schmalen Sträßlein erreichen wir in der Einsamkeit der Sierra Morena die Ermita de la Virgen del Ara. Äußerlich eher schlicht, erbaut im 15.Jahrhundert.



Zur Entstehung der Ermita gibt es auch eine Legende von einem blinden, maurischen König, die aber hier zu weit führen würde…
Jetzt ins Innere! Die Eintrittszeiten sind recht minutiös geregelt. Wir verstehen das ziemlich bald. Von 11.15 -11.45 Uhr ohne Führung…


Und dann sind wir komplett überrascht, geblendet von so viel Pracht, können die Schönheit kaum fassen…


Die Einsiedelei wird auch gern die Sixtinische Kapelle der Extremadura genannt. An der Decke sind 26 Fresken von einmaliger Strahlkraft aus dem Buch Genesis dargestellt. Sie stammen von Schülern des berühmten Malers Zurbarán.











Außerdem kann man noch Einblicke in das damalige Leben der Einsiedler gewinnen.







Ein paar letzte Impressionen vom nächsten Tag…





Ein mystischer Ort ❤️