Das gemalte Bildchen ist noch eine liebe Erinnerung an unseren letzten schönen Platz bzw. Beitrag. ❤️

Trujillo, die Wiege der Konquistadoren. Oder: von den Eroberern der Neuen Welt. Die Ursprünge des Ortes liegen allerdings viel früher – Kelten, Römer, Mauren. Die Blütezeit erlebte Trujillo im 16. Jahrhundert. Der bekannteste Abenteurer ist Francisco Pizarro (1478-1541), der Eroberer Perus.

Es gibt noch einige weitere bekannte Entdecker aus Trujillo, die mit reicher Beute aus Südamerika zurückkehrten und sich repräsentative Paläste rund um die Plaza Mayor bauten.

Aber es regnet. Wir parken an der Stierkampfarena und fahren dann weiter…

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… bis kurz vor Jaraicejo, wo drei Brücken sozusagen nebeneinander den Río Almonte überspannen – die Autobahnbrücke, die Brücke der Carretera de Extremadura N-5 und eine alte Steinbrücke aus dem 15. und 17. Jahrhundert. Es regnet, der Flusspegel steigt…

Spätestens jetzt müssten wir abbiegen zum Nationalpark Monfragüe. Unser eigentlich nächstes Ziel mit schönen Wanderungen und Geier-Beobachtungen. Das lassen wir wegen des schlechten Wetters ausfallen. Ein andermal…

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Nächster Haltepunkt ist bei der Ruine des Römischen Tempels Augustobriga am Río Tajo, der hier zum Stausee Embalse de Valdecañas aufgestaut ist.

Und der Herr Waldmeister entdeckt außer dem Blasen-Mönchskraut eine ihm neue Orchideen-Art, und zwar die Wespen-Ragwurz und freut sich. 🙂

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Zum Übernachten stehen wir lieber bei bzw. in Valdehúncar. Iberische Luchse kreuzen (eventuell) die Straße!

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Dann verlassen wir die Extremadura und befinden uns nun in der Region Kastilien – La Mancha.

Ihr könnt mal gern im Bild oben die Störche zählen… 🙂

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Talavera de la Reina ist seit 2019 wegen seiner traditionellen Keramik in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Wir stehen beim Städtischen Friedhof in hörbarer Nähe des Hochwasser führenden Río Tajo.

Von hier spazieren wir zur Stadterkundung…

Geschichtliche Spuren findet man von den Römern, sowie auch von den Mauren.

Die wunderschön angepriesenen Grünanlagen, die Jardines del Prado sind leider polizeilich gesperrt…

Wieder am Tajo angekommen steuern wir die Puente Romano de Santa Catalania an. Viele Schaulustige beobachten den schnell fließenden, über die Ufer getretenen Fluss…

Wie fast schon befürchtet: „Gesperrt! Betreten verboten!“

Nach sechs Kilometer Stadterkundung zu Fuß mit viel Keramik und Geschichte, besonders aber mit sehr viel Wasser im Río Tajo erreichen wir wieder unser Womo, hoffen auf besseres Wetter ☀️ ….

… fahren weiter bis Madrid und legen dort eine größere, ganz private Pause ein. 🙂


Zehn Tage später. Soo viel Regen 🌧️🌧️ tagelang… Und folgende Nachricht: Schweres Hochwasser in Spanien. Traurig und beängstigend. Wir sind schon ganz woanders…

Antike Brücke teilweise weggeschwemmt. Für Bilder Link anklicken!!

Seit Wochen kämpfen viele Regionen Spaniens mit Starkregen, Stürmen und hohem Wellengang. Nun hat Hochwasser in Teilen Spaniens schwere Überschwemmungen ausgelöst. In der Stadt Talavera de la Reina in der Provinz Toledo haben die Wassermassen in der Nacht auf Sonntag eine antike römische Brücke teilweise weggeschwemmt.

In der Stadt 120 Kilometer südwestlich von Madrid war die Bestürzung über die Zerstörung der historischen Brücke groß. »Das ist ein schrecklicher Tag in der Geschichte Talaveras«, erklärte der Bürgermeister der Stadt. »Heute leidet mein Herz als Bürgermeister unter dem Verlust dieses Erbes.«

Die Puente Viejo (Alte Brücke) über den Fluss Tajo ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Talavera und ein Wahrzeichen der Stadt. Sie war im 15. Jahrhundert erneuert worden und basiert auf einer Struktur aus der Zeit des antiken Rom. 

Antike Brücke teilweise weggeschwemmt (Spiegel-Ausland)

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