Drei Orte nah der Autobahn A75, der La Méridienne. Praktisch, dieses Mal neu entdeckt und deshalb wohl erwähnenswert. Unsere Standplätze immer hier. 🙂

Zuerst Sainte-Eulalie-de-Cernon im Département Aveyron, noch vor der Brücke von Millau gelegen, welche wir dieses Mal auf der westlichen Seite umfahren wollen bzw. später unter ihr hindurch. Da man die A75 sowieso dann bei La Cavalerie verlassen muss, bietet sich ein Abstecher in das Mittelalterdorf an. Sehenswürdigkeiten laut Wikipedia sind die Kirche Sainte-Eulalie aus dem 12. Jahrhundert und die Komtur des Tempelritterordens, beide ‚Monuments historiques‘.

Den wirklich guten Wohnmobil-Stellplatz vergisst Donnamattea leider zu fotografieren. Zur Entschuldigung, es regnet auch viel…

Die Besichtigung der Commanderie der Templer klappt leider nicht..


Unter dem Viaduc de Millau. DrüberKlick hier! – ist eindrucksvoller, aber teurer. 🙂


Später erreichen wir die Mittelalterstadt Sévérac-le-Château mit der fürstlichen Festung, die im 17.Jahrhundert in einen Renaissancepalast umgebaut wurde und gerade wieder restauriert wird. Immer noch im Département Aveyron, der gleichnamige Fluss entspringt in der Nähe. Bei der Stadterkundung drohen viele dunkle Regenwolken…


160 Kilometer weiter – mittlerweile in der Auvergne – finden wir erneut einen netten kleinen Wohnmobil-Stellplatz mit wunderbarer Aussicht in Solignat; nur die Anfahrt ist leider nicht beschildert und aufs Navi ist auch kein Verlass. Aber wir meistern trotzdem alles und bleiben sogar allein! 🙂

Das Womo kaum auf die Keile gestellt, schon bricht ein Gewitter mit viel Regen und sogar Hagel los… Tja, das Wetter.

Am nächsten Morgen sieht es kaum freundlicher aus, aber wir starten zu einer kleinen Wanderung mit hoffentlich etwas Fernsicht…

Ein großer Teil der Region Auvergne gehört zum vulkanischen Zentralmassiv mit den Vulkanketten Chaîne des Puys und den Monts Dore. Höchste Berge sind der Puy de Sancy (1886 m) und der Plomb du Cantal (1852 m); bekanntester Vulkankegel ist der Puy de Dôme (1465 m) bei Clermont-Ferrand.

Leider liegen die Puys im Hintergrund ringsherum mit ihren zum Teil schneebedeckten Gipfeln in den Wolken…

Ihr müsst deshalb mit den vier schönen Keramik-Tafeln für alle Himmelsrichtungen auf dem Gipfel des Puy d’Ysson (856hm) vorliebnehmen (im Laptop-Modus Fakten wohl lesbar 😉 )…

Allmählich schließt sich die Tür zu unserer langen Reise… Der nächste Beitrag vom Rest kommt erst von zuhause.

Unsere Ostergrüße an alle Follower senden wir mit einem Bild vom Altargesteck der Église Saint Sauveur aus Sévérac-le-Château und einem nicht ganz so hübschen Osterhasen aus Lapalisse (wobei dieser Ort auch schon hinter uns liegt).

Joyeuses Pâques! 🐰 – Eure Donnamattea und der wahre Herr Waldmeister 🌿