Porto ist wie Lissabon eine Stadt am Fluss kurz vor seiner Mündung ins Meer. Aber der Douro ist eng und tief eingekerbt. Porto (nördlich) ist mit sechs Brücken mit der Schwesterstadt Vila Nova de Gaia (südlich) verbunden, beide zum Teil steil am felsigen Ufer gelegen. Porto ist aus einer römischen Siedlung entstanden und gab nicht nur dem Portwein, sondern dem ganzen Land seinen Namen: PORTUGAL

Wir sind drei Tage hier, einen Tag in Wartestellung auf einen Stellplatz am Parque Biológico de Gaia in Avintes (Tipp Stellplatz-App) und zwei Tage dann eingecheckt.

Eintritt Park dann kostenfrei! Leider ist das Wetter zur Zeit gar nicht gut. Viel Regen… (Ich kann euch schon jetzt prophezeien, ihr bekommt das an Pfingsten beschert…)  😦

Wir besuchen den Park; die stimmungsvolle Rundstrecke führt uns 2,8km lang an vielen sehr gut eingerichteten, interessanten Tiergehegen, alten zu Tierbehausungen umgebauten Gebäuden und lehrreichen nachgebildeten Lebensräumen in großen Hallen vorbei. Manchem Tierlein macht der Regen wenig aus, z.B. den Ottern (es gibt da eine Person, die sagt „die Otten“…, gell, DU weißt schon!!), manche zeigen aber grad mal nur ihre Schnauze aus der Hütte (Fuchs, Ziegen): zu ungemütlich.

Am nächsten Tag geht’s dann nach Porto! Mit dem öffentlichen Bus bis zum Busbahnhof. Unterwegs erkennen wir, auch in Porto gibt’s den Yellobus. Da es schon wieder regnet, entschließen wir uns zur Busrundfahrt ganz vorne oben im Doppeldecker unterm Dach. Aber der Funke springt nicht über… Wir denken sehnsuchtsvoll an das sommerliche Lissabon zurück.

Eine Portweinprobe gehört auch zur Rundfahrt. Und ab da ist dann alles besser!! Auch das Wetter!

Was gefällt uns am besten?

  • Der Portwein
  • Die zweistöckigen Eisenbrücken (eine von Eiffel, eine von einem seiner Schüler)
  • Die Portweinschiffe am Flussufer
  • Der „Postkartenanblick“ beider Ufer und insgesamt (die alten Häuser, die Portweinlagerhallen, die vielen Kirchtürme, die Höhe)
  • Der Bahnhof São Bento mit seinen gigantischen Azulejos-Bildern an den hohen Wänden!!! Der hat Stil! (wir denken an Stuttgart 21 😦 )

Ziemlich aufregend geht’s mit dem öffentlichen Bus dann wieder zurück zum Parque Biológico; der Bus fährt nämlich eine komplett andere Strecke als bei der Hinfahrt und nur mit Hilfe zweier (!) Busfahrer finden wir zurück!!


Parque Biológico de Gaia:

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Ohne Worte
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In der Vorzeit…
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Gänsegeier beim Flügeltrocknen

Porto (oben/ Gaia, unten):

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Yellow-Busstrecke (blau!)
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Gaia: Portweinschiffe am Douro
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‚Selfie‘ am Bahnsteig-Kartenautomaten
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Wer kennt einen schöneren Bahnhof?
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Ausschnitt Azulejos-Bild auf dem Bahnhof
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Wir denken unwillkürlich an ‚Stuttgart 21’…. 😦
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Bahnhof São Bento