Fernziel in zehn Tagen: Berlin. Wie? In einigen netten Etappen. Deshalb zuerst ein sportlicher Beginn: der Jagst-Radweg. Aber keineswegs der ganze! 😉 Wir wollen zwei, maximal drei Tage an der Jagst bleiben. Wer möchte, kann auch das „Doppelte Lottchen‘ radeln (Kocher – Jagst):

Wir kommen erst nachmittags zuhause los und fahren bei starkem Regen die A81 bis Möckmühl. Dort finden wir einen netten Standplatz direkt am Jagst-Radweg. Schon mal gut. Und ab morgen soll laut Wettervorhersage die Sonne scheinen….

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Und so packen wir am nächsten Morgen die Räder vom Radständer und treten kräftig in die Pedale. Herrlich, so am Fluss entlang radeln…

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Aus dem Radtourenbuch ‚Kocher-Jagst-Radweg‘

Es ist überraschend warm. Unseren ersten größeren Halt wegen großem Durst machen wir in Jagsthausen, wo sich auch die Götzenburg befindet. Ihr kennt ja wohl alle den berühmten Spruch des Götz von Berlichingen? Ein literarisches Denkmal setzte ihm Johann Wolfgang von Goethe im dritten Aufzug seines 1773 erschienenen und 1774 uraufgeführten Schauspiels ‚Götz von Berlichingen‘ mit dem ‚GötzZitat‘: „Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsche lecken!“ 🙂 🙂

Jagsthausen:

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Dann geht’s noch weiter bis Kloster Schöntal mit erster Besichtigung. Anschließend müssen wir den ganzen Weg wieder zurück radeln bis Möckmühl, wo das Wohnmobil steht. Erster Radeltag: 44km. Bevor wir unser ‚Womo‘ nach Kloster Schöntal umparken, unternehmen wir noch eine kleine Stadtbesichtigung in Möckmühl; die Stadt liegt im Landkreis Heilbronn im fränkisch geprägten Nordosten von Baden-Württemberg.

Möckmühl:

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Schließlich finden wir unseren sehr nett gelegenen Standplatz auf dem großen Parkplatz des ehemaligen Bahnhofs Schöntal, in welchem nun der empfehlenswerte Landgasthof/Biergarten Duka’s Bahnhof mit guter Küche zum Einkehren lockt; uns sogar zweimal. 😉

Kloster Schöntal:

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Am nächsten Tag ist das Wetter noch besser und wärmer und wir kommen über Krautheim – alle Lokale sind geschlossen, nur ein Lebensmittelladen hilft uns mit kaltem Getränk – bis Dörzbach. Und auch da haben wir Pech mit zünftigen Biergärten…

Man könnte unterwegs noch so viel Schönes fotografieren. Wir fahren u.a. an herrlichen, pittoresken und riesengroßen Sellerie-, Zucchini-, diversen Salat- und Krautfeldern vorbei, immer wieder ergeben sich wunderschöne, romantische Ausblicke – aber ich müsste halt immer bremsen und anhalten und bis ich dann alles ansprechend ‚im Kasten‘, naja im Smartphone habe, ist der ‚wahre Herr Waldmeister‘ längst um die nächste Kurve und ich muss hinterher strampeln. Ist dann auch nicht so Sinn einer Radtour. Man muss da schon abwägen und mal verzichten! Und ich habe ja sowieso immer zu viel Bilder. 😉 45km legen wir heute zurück, bis wir erschöpft, aber zufrieden wieder am Standplatz im schönen Kloster Schöntal ankommen. Und morgen wollen wir einen Ruhetag einlegen. Das heißt weiter mit dem ‚Womo’…

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In Krautheim weichen wir von der Route ein wenig ab und mühen uns bei großer Hitze sogar den steilen Weg zur Burg hinauf in der Hoffnung auf einen Biergarten. Aber umsonst, alles hat Ruhetag oder geschlossen. Nur die Alten im Seniorenheim sitzen recht fröhlich beim Nachmittagskaffee draußen…

Die Übernachtungsplätze, siehe auch die Lagepläne unten, beide kostenfrei:

  1. Am Jagst-Radweg in Möckmühl/Ba-Wü; N 49°19’04″/ E 9°22’33,5″; 267m hoch gelegen
  2. Parkplatz am ehemaligen Bahnhof in Kloster Schöntal/Ba-Wü; N 49°19’54″/ E 9°30’18,28″; 246m hoch gelegen

Und noch ein kleiner Ausblick:

Die nächste Etappe –>

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Lust auf Franken – Lust auf Bier!

Bis bald wieder! Eure Donnamattea 🙂