… ein Geburtstag! 🙂

Metz (französisch [mɛs] bzw. [mɛːs]; französisch veraltet, deutsch und lothringisch [mɛts]) ist eine an der Mosel gelegene Stadt mit 120.211 Einwohnern (französisch Messins [mɛsɛ̃] bzw. (in der weiblichen Form) Messines [mɛsiːn]; Stand 1. Januar 2020). Wikepedia 😉

Wir beginnen unseren Stadtbesuch an der mächtigen Kathedrale Saint-Étienne, deren östliche Seitenansicht zu einem großen Teil eingerüstet ist.

Vor der Kathedrale entdecken wir die Bimmelbahn/ Petit Train de Metz, die kurz vor der Abfahrt nur noch auf uns wartet. 🙂 So erhalten wir gemütlich, naja etwas rucklig einen guten Überblick über die Stadt und einen interessanten Einblick in die Geschichte. Per Kopfhörer und in deutscher Sprache. Viel deutsche Geschichte:

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 führte mit dem Frieden von Frankfurt im Mai 1871 zum Anschluss des Elsass und des nördlichen Teils von Lothringen an das neu gegründete Deutsche Kaiserreich. Von 1871 bis 1918 in der Zeit der kaiserlichen Monarchie und nochmals in der Zeit des Nationalsozialismus von 1940 bis 1944 gehörte Metz zum Deutschen Reich. Metz wurde Verwaltungssitz des neu geschaffenen Bezirks Lothringen und zur stärksten Festungsstadt im Deutschen Reich ausgebaut. 

Für Metz, das nur wenige Kilometer von der deutschen Westfront entfernt lag, wurde der Erste Weltkrieg zu einer besonderen Belastung. Die Stadt war in den Jahren vor dem Krieg zum wichtigsten Vorposten des Deutschen Reiches im Westen ausgebaut worden. Der neue Metzer Bahnhof gewährleistete die Verlegung ganzer Divisionen innerhalb kurzer Zeit.

Allein 13.000 Militärs lebten in der Stadt, das waren etwa 25 % der gesamten Stadtbevölkerung. Zahlreiche Wehrpflichtige aus dem gesamten Reichsgebiet verbrachten ihre Dienstzeit in Metz. 

soweit ausschnittsweise aus Wikipedia…

Aber nun weiter mit der Gegenwart. Ein paar unkommentierte Eindrücke, fotografiert aus der Bimmelbahn, so gut es geht:

Die Fahrt endet nach einer knappen Stunde wieder vor der Kathedrale Saint-Étienne (dt. Stephansdom). Letztere wurde in den Jahren 1220 bis 1520 aus honiggelbem Jaumont-Stein errichtet. Seltsamerweise verfügt sie nicht über hohe Türme, weshalb sie im Inneren mit dem 41 Meter hohen Kreuzgewölbe fast noch überwältigender wirkt als außen.

Die Fläche der Glasmalereien ist mit 6500 Quadratmeter die größte in einer französischen Kathedrale, daher der Name La lanterne du Bon Dieu, deutsch: ‚Die Laterne des lieben Gottes‘.

Einige Fenster stammen von Marc Chagall.

Graoully (Grauli), der Drache von Metz. Er hauste einer Legende nach in den Ruinen des römischen Amphitheaters der Stadt, bis ihn der heilige Clemens, erster Bischof von Metz, im 3.Jahrhundert vertrieb. Die Legende wird als Symbol für den Sieg des Christentums über das Heidentum gedeutet.

So schlendern wir froh gestimmt durch die Altstadt, erstehen beide noch eine Baskenmütze 🙂 🙂 und lassen es uns gut gehen.

Am Abend verlassen wir die Stadt und übernachten außerhalb in Ruhe. Um am nächsten Morgen aber wiederzukommen, denn etwas sehr Wichtiges steht noch aus…

Das Centre Pompidou!

Das Centre Pompidou-Metz in Metz ist als Zentrum für alle Formen zeitgenössischer Kunst eine Dependance des Centre Georges Pompidou in Paris, mit dem es Sammlungen und Gründungsphilosophie teilt. Es besteht seit 2010.

Die erste Zweigstelle des Pariser Museums für moderne Kunst wurde erbaut nach den Plänen des japanischen Architekten Shigeru Ban und Jean de Gastines. Die beiden Architekten haben für den Museumsbau ein Gebäude entworfen, das von Ferne an ein Zirkuszelt erinnert. Die geschwungene, auf vier Stützen ruhende Dachkonstruktion aus Holz wurde vom Schweizer Ingenieur Hermann Blumer geplant. Sie wurde aus laminiertem Fichtenholz gefertigt und trägt die wasserdichte, weiße Membranhaut auf Glasfaser- und Teflon-Basis. Dadurch wirkt das nachts beleuchtete Gebäude transparent und die darunter liegende Konstruktion bleibt sichtbar.

Eine konstruktive Besonderheit im Innenbereich sind drei um einen Erschließungsturm sternförmig übereinander gestapelte, röhrenartige Galerien, die relativ groß dimensioniert sind (84 Meter Länge, 14 Meter Breite, 5 Meter Höhe). An deren Ende befinden sich großformatige Panoramafenster, die den Blick auf den nahen Stadtkern ermöglichen. 

Wikipedia Centre Pompidou Metz

Vier Ausstellungen kann man besuchen. Wir beginnen ganz oben im Centre. Kommentare/Erklärungen zu den zum Teil sehr interessanten, ansprechenden, manchmal kompliziert-philosophischen, auch verrückten Darstellungen, Installationen usw. würden viel zu weit führen. Also nur (!) Fotos …

Zu ‚Videospielen und Kunst‘:

Zu Suzanne Valadon:

Zu ‚die Wiederholung‘; besonders skurril Le Repos des Pensionnaires – die Reste von in Strick gewickelten toten Spatzen…

Zu ‚Bonne Chance‘:

Ausblick vom Centre Pompidou auf die Stadt:

Das war es aus Metz. Bonne chance! ❤️

Ihr merkt schon, Donnamattea ist ziemlich begeistert. „Passt!“, würde ihr (älterer) Enkel sagen. 🙂