Andalusien begrüßt uns dieses Mal im Norden, da wir von Kastilien-La Mancha einreisen.

Ein Meer von Olivenbäumen auf den Hängen der Hügel ringsum empfängt uns. Bevor wir die beiden historischen Städte besuchen, benötigen wir noch ein wenig Ruhe und Abgeschiedenheit. Diese finden wir oberhalb eines Stausees, dem Embalse de Giribaile:


Weiter geht die kurze Fahrt bis Úbeda. Wir parken auf dem zum historischen Stadtkern nahen, kostenfreien offiziellen Stellplatz (alle Übernachtungsplätze wie immer hier) :

Die Kleinstadt wird gern etwas übertrieben ‚das spanische Florenz‘ betitelt. Der Grund dafür ist die an die italienische Renaissance angelehnte Architektur aus dem 16. und 17. Jahrhundert, welche die komplette Altstadt dominiert.

Jetzt heißt es Sightseeing – laufen, schauen, staunen, neugierig sein, genießen und fotografieren.. 🙂

Toller Ausblick Richtung Granada und Sierra Nevada:

Als erstes erreichen wir die Iglesia de San Lorenzo. Sie stammt aus dem 13.Jahrhundert, besitzt noch eine arabische Mauer, wird zur Zeit umfassend renoviert – „Wegen Umbau geöffnet!“ – und bietet zeitgenössische Ausstellungen. Ist damit sofort Donnamatteas Highlight!!

Nochmal der schöne Ausblick nach Süden, jetzt von der arabischen Mauer der Kirche:

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Der Stadtpalast Casa de las Torres:

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Die Basilica de Santa Maria de los Reales Alcázares und mehr…

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Nun Úbedas wichtigste Kirche, die Sagrada Capilla de El Salvador. Das letzte Gebäude, welchem Donnamattea noch volle Aufmerksamkeit widmen kann; sie zahlt sogar Eintritt, um das prachtvolle Innere zu bewundern. Und ist sehr beeindruckt oder neudeutsch geflasht!

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Weitere nette Impressionen…

… bis der Abend anbricht.



Baeza ist etwas kleiner und übersichtlicher als Úbeda; die historische Altstadt liegt innerhalb der Burgmauern und gehört mit seinen Palästen, Plazas und Renaissancegebäuden wie Úbeda zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Aber warum muss es heute regnen, nach so einem schönen rotgefärbten Sonnenuntergang gestern?

Die Catedral de la Nuestro Señora Santa Maria, gebaut über einer ehemaligen Moschee:

Das auffälligste Bauwerk der Stadt, der Palacio Jabalquinto:

Die Internationale Universität von Andalusien, die Antigua Universidad António Machado. Auffällig die roten lateinischen Inschriften, historisches ‚Graffiti‘ von damaligen Studenten, die das Privileg hatten, sich so zu verewigen. Davor der Fuente de Santamaría, ein prächtiger Renaissancebrunnen:

Die drei Bronzefiguren sollen die Bewahrung der Tradition der Karwoche und ihre Weitergabe an die zukünftigen Generationen darstellen.

Plaza de la Constitucíon:

In der Kirche Iglesia de San Pablo faszinieren Donnamattea die naturgetreuen lebensgroßen Darstellungen mit biblischen Figuren:

Hier sitzt der Lyriker António Machado – im Regen:

Mehr Stadtbesichtigung mit Schirm ist bei Donnamattea heute nicht drin… Abends machen wir uns dann noch einmal zu einem kleinen Spaziergang auf:

In der Iglesia Santa Cruz, einer Kirche im romanischen Stil mit alten Fresken :

Wieder zurück am leicht nebligen Área de autocaravanas de Baeza… „Buenas noches!“ ✨💫