Start unserer Atlantik-Route ist am Heiligen Abend (’noche santa‘) in Tarifa, dem südlichsten Ort des europäischen Festlands (vgl. Beitrag 16).
Den ersten und einzigen Weihnachtsfeiertag in Spanien (’navidad‘) verbringen wir geruhsam auf dem netten Stellplatz in Facinas, den wir schon von vor zwei Jahren kennen. Am Abend gibt es u.a. ‚Kaninchen in Weißwein‘ aus dem Omnia. Außerdem treffen wir ein paar Tiere, auch Nachbarn, zum Schauen oder Plaudern…





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Unser nächstes großes Ziel am Atlantik in Matalascañas – Familientreffen Español zu Silvester 🙂 – erreicht man nur über Sevilla. Der Fluss Guadalquivir und der Doñana-Nationalpark müssen groß umfahren werden. Wir entscheiden uns als Weg dahin für ein paar weitere Erinnerungsorte von unserer Tour 2021.

- A = Barbate
- B = Arcos de la Frontera
- C = Las Cabezas de San Juan
- D = Pinares de Aznalcázar
- E = El Rocío
- F = Matalascañas
- (alle Plätze hier)
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- Barbate. Eine schöne kleine Wanderung im Parque natural de la Breña y Marismas zum Mirador Torre del Tajo :









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- Arcos de la Frontera.


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- Las Cabezas de San Juan.
Hier waren wir allerdings noch nie. Nur ein paar Impressionen von einer eher armen Stadt kurz vor Sevilla.





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- Pinares de Aznalcázar.
Wir umfahren Sevilla mit viel Verkehr und Stau an der großen Brücke über den Hafen. Dann nur noch Ruhe und Weite im Pinienwald – wie vor zwei Jahren. Blick links und rechts:


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- El Rocío.

Wie eine weiße Fata Morgana inmitten einer vergessenen Wildweststadt wirkt die strahlende Wallfahrtskirche der Virgen del Rocío im Kontrast zu den staubigen Erdstraßen des Ortes. Sie ist eindeutig die Hauptattraktion und zur Pfingstwallfahrt im Mai ist sie das Ziel von Hunderttausenden Pilgerinnen und Pilgern….
Im restlichen Jahr ist wenig Betrieb und alles wirkt verschlafen..
Die schönsten Routen durch Südspanien von Silvia Baumann, S.282









Außerdem liegt Rocío am nördlichen Ende des Doñana-Nationalparks; von hier aus kann man Ausflüge und geführte Besuche mit Kleinbussen buchen. Dazu weiter unten mehr.

Der Trommler/Pfeifer von El Rocío. Oder: Donnamattea lässt euch lang warten, bis das Jahr endlich ausklingt… Und wo eigentlich?
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- Matalascañas.
Die Straße von El Rocío nach Matalascañas führt sozusagen durch (?) den Doñana-Park; auf jeden Fall liegt auf der 15 Kilometer langen, geraden Strecke links und rechts der Park. Dazu der folgende Abschnitt von Wikipedia:
Der Nationalpark Coto de Doñana (auch Parque Nacional de Doñana) an der Costa de la Luz in Andalusien ist heute, nach der Erweiterung 2004, 54.252 Hektar groß, dazu kommen noch einmal 26.540 Hektar als Pufferzone (preparque). Er war (!) Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet. Dies lag vor allem an den marismas; einem flachen, periodisch überschwemmten Feuchtgebiet. Die Coto de Doñana war nicht nur eine einzigartige Landschaft, die Fauna war ebenso vielfältig. Neben der Überwinterung tausender Zugvögel lebten seltene Vogelarten in den ehemaligen Feuchtgebieten. Das Gebiet ist bekannt für die zweitgrößte Population des stark bedrohten Pardelluchses.
2022 trockneten die Feuchtgebiete aufgrund der Wasserentnahme durch Landwirtschaft und Tourismus vollkommen aus. Ob sich die Natur davon erholen wird, ist derzeit fraglich…
Mehr dazu: Wikipedia (Betonung, Unterstreichung von Donnamattea)

Doñana war ein Feuchtgebiet. Das stimmt Donnamattea sehr nachdenklich und auch ziemlich traurig…
Das Ganze ist auch ein politisches Problem. Man kann es nicht einfach auf die Erdbeerbauern schieben. Oder den Klimawandel. ALLE müssen umdenken! Dazu noch der folgende Link: Grüne Liste streicht Doñana-Park.
Nun wieder zum Reise-Blog. Wir treffen uns in Matalascañas mit unserer spanischen Familie u.a. zur Silvesterfeier. Der Ort ist eine Retortenstadt, alles ist in Sektoren aufgeteilt. Und im Winter fast unbewohnt! Matalascañas verfügt über den herrlichsten Strand und die schönsten Dünen, die Donnamattea kennt! Und genau das ist ein Teil der Problematik. Der Mensch sucht das Paradies. Und zerstört es irgendwann…
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Unsere Bilder.



Zuerst morgens noch Nebel über dem Atlantik am – im doppelten Sinn – ’schrägen Platz’…











Und dann Sonne. Feliz año nuevo!



















Ein sehr ungewöhnlicher Jahreswechsel mit vielen schönen privaten Momenten.. ♥️