Vom Radeln entlang der Elsässer Weinstraße / Route des Vins – die sich insgesamt auf 170km erstreckt! – habt ihr in unserem Elsass Teil 1 schon manches erfahren. Heute gehen wir zur Abwechslung wandern.

Ausgangspunkt ist unser Womo-Standplatz, ein Wanderparkplatz im Grünen bei Heiligenstein. Wanderziel die Burg Landsberg. „Die Ruine der Burg Landsberg / Château de Landsberg steht auf einem südlichen Ausläufer des Odilienbergmassivs rund 30 Kilometer südwestlich von Straßburg in einer Höhe von 580 Metern auf einem Bergsporn.“ (Wikipedia)

“ So viele Burgen gibt es im Elsass zu besichtigen! Diese hier dominiert die Ortschaft Heiligenstein, stammt aus dem 12. Jh., soll hauptsächlich als Festung gedient haben und über 3 Jahrhunderte gebaut worden sein. Das Elsass ist reich an historischen Schätzen! „

Die Burg wurde zwischen 1197 und 1200 von Conrad von Landsberg errichtet, um die Abteien Hohenbourg, Niedermunster und Andlau zu stärken, sowie als Fluchtburg im Falle einer Bedrohung von Burg Niedernai. Die schönen romanischen Gitterfenster des Palasts und der Erker der Burgkapelle verleihen der Anlage eine große Eleganz. Die Zerstörung der Burg im Jahr 1632 wird den Schweden zugeschrieben. Quelle: visit alsace

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Es ist Wochenende, bestes Wanderwetter. Mehr als einen Tag auf einem Wanderparkplatz in der Sonne stehen, macht keinen Sinn. Wir steuern deshalb den gut besuchten städtischen Campingplatz im 18 Kilometer entfernten Molsheim an. Na und da stehen wir dann im Schatten. 🙂

Kleine abendliche Stadtbesichtigung von Molsheim:

Der Bezug von Charles de Gaulle zu Molsheim im Elsass beruht auf einer historischen Verbindung:

Der General war der Stadt tief verbunden, da er sie im November 1959 – kurz nach seiner Wahl zum französischen Präsidenten – besuchte. Um an diesen Besuch und sein Erbe zu erinnern, wurde am 18. Juni 2025 (dem Jahrestag des „Appels vom 18. Juni 1940“) eine monumentale De-Gaulle-Büste im historischen Parc des Jésuites enthüllt. An der feierlichen Einweihung nahm damals auch seine Urenkelin, Nathalie de Gaulle teil. Die Initiative für das Denkmal ging von der Stadt und lokalen Förderern aus, um an die enge Bindung des legendären Staatsmannes an die Region zu erinnern. [1]

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Zum ’neuen Lieblingsort‘ küren wir schließlich Avolsheim! Mehrere Gründe: herrlich gelegen am Flüsschen La Bruche; klein, aber fein; guter Ausgangspunkt zum Radeln (zwei Touren, leider fast keine Fotos); die Gänse (!) und zu guter Letzt das Baguette. Schaut selber!

Unser allerletzter Standort ist Traenheim. Dennoch führt uns die Radrunde (siehe oben) wieder über Avolsheim… Mit einem Link zum bald zehn Jahre alten, recht umfangreichen Beitrag Elsass im Herbst/ 10.2017 grüßen euch ganz herzlich Donnamattea und der wahre Herr Waldmeister 🙂

Schön war es wieder einmal im fröhlich bunten Elsass!