Donnamattea serviert euch heute bei einem kleinen Tässchen Kaffee eine recht große Strecke, die wir in den letzten Tagen auf der Straße zurückgelegt haben. Warum? Naja, die vielen dunklen Wolken, der Wind luden wenig zu Wanderungen ein…

Wo endete der letzte Beitrag? An der ‚Alten Brücke‘ über den Riu Ter in Sant Joan de les Abadesses.

Ganz kurz halten wir uns nun an die Tour 6 des WOMO-Führers: Mit dem Wohnmobil nach Ost-Spanien von R. Schulz & W. Roth-Schulz (schon mehrfach erwähnt) und steuern den Stellplatz Pantà de Sau – Parador de Turisme de Vic an. Dort fasziniert uns die herrliche Aussicht auf den angestauten Riu Ter:

Eigentlich wollen wir vom beeindruckenden Standplatz (gelber Strich in der Karte oben) zum Kloster Sant Pere de Casserres (gelber Bogen in der Karte) laufen bzw. zuerst ein Stückchen hinfahren – es liegt wohl sehr malerisch in einer großen Schleife des Riu Ter. Dann erfolgt über Nacht ein Wetterwechsel. Außerdem ist das Kloster montags geschlossen, sogar die Straße dahin mit einer Schranke gesperrt. Dann eben nicht.

Und so kommt es, dass wir heute lieber einiges weiterfahren… Auf guten spanischen, kostenfreien Autobahnen durch zum Teil sehr schöne Landschaften, einmal Tanken bitte bei Cervera! Vorbei an Lleida. Die Straße überquert nun mehrfach den Fluss el Segre.


Ab jetzt bis zum Ende des Beitrag befinden wir uns übrigens in etwa auf Tour 2 des oben genannten WOMO-Führers. 😉

Den Abend und die Nacht verbringen wir auf dem Stellplatz in La Granja d’Escarp, wo uns ein Sturm spürbar durchrüttelt…

Das Bild auf der Info-Tafel beim Standplatz (siehe oben) zeigt recht gut die Lage des Ortes – von der anderen Uferseite des el Segre fotografiert.


Die Mündung des el Segre in den Ebro ist nicht weit. In Mequinenza (Mequinensa) – wir verlassen für eine Weile Katalonien und befinden uns in der Region Aragon – kann man gut parken und ein kleiner Spaziergang ermöglicht uns die Besichtigung:


Nach der Überquerung des Ebro heißt das nächste Ziel: Mirador del Ebro bei Fayón. Ein wahres Highlight! Und es wird bergig.

Ganz oben bei der Kapelle ‚Nostra Senyora del Pilar‘ ein Traumblick auf die Einmündung des Rio Matarraña in den Rio Ebro:

Erkennt ihr schon das ‚Ungewöhnliche’….?

Wie so manche Ortschaft musste der (alte) Ort Fayón dem Stauseebau weichen, nur der halbversunkene Kirchturm ist noch zu sehen…


Kurze Pause hinter Gandesa, mittlerweile wieder in Katalonien:


Die Bilder unserer Haltepunkte können aber keineswegs alle Impressionen und unsere Begeisterung während der ganzen Fahrt wiedergeben. Die ständig wechselnden Eindrücke der herrlichen Landschaften mit tollen Ausblicken, schroffen Felsen, tiefen Schluchten und hohen Bergen im Hintergrund auf den meist neu angelegten Straßen vermitteln ein ganz fabelhaftes Fahrgefühl. Überdies beeindruckt uns die grüne Gegend durch die mit Pinien bewachsenen Berghänge. Auf den ausgedehnten Hochebenen begegnen uns dagegen riesige Plantagen mit Mandeln, Pfirsichen und Oliven. Ab und an auch mal Weinlagen. So viel gäbe es ständig noch zu sehen, zu besichtigen..

Der letzte Standplatz in diesem Beitrag erfolgt dann bei Arnes:


Mit dem nächsten Vormittag im schönen Städtchen Valderrobres beendet Donnamattea diesen Beitrag; der Ort liegt nämlich am schon beachtlich breiten Rio Matarraña, dem Fluss, der von oben betrachtet so wunderschön in den Ebro mündet. Über die eigentliche Ortsbesichtigung berichtet sie im nächsten Beitrag.


Verabschieden möchten sich Donnamattea und der wahre Herr Waldmeister mit einer weiteren kulinarischen Köstlichkeit aus dem Omnia-Backofen – unserer leckeren, selbst kreierten Pizza! 😋 ❤


Reiseroute, Teil 1:
A = Sant Joan de les Abadesses
B = Ripoll (V/E)
C = Parador de Vic-Sau
D = Cervera (Tanken)
E = La Granja d’Escarp

Reiseroute, Teil 2:
A = La Granja d’Escarp/ Katalonien
B = Mequinenza/ Aragon
C = Fayón/ Aragon
D = Gandesa/ Katalonien
E = Arnes/ Katalonien
F = Valderrobres/ Aragon (V/E)

Alle genauen Daten der Übernachtungsplätze hier!