Noch ist es jung, das neue Jahr. Lasst uns noch einmal darauf anstoßen!

„Feliz año nuevo!“

…. und zum neuen Jahr noch eine kleine Erinnerung an meine liebe Tante, die diesen filigranen Scherenschnitt vor ungefähr 70 Jahren angefertigt hat. ❤

Jetzt aber kommt mit in Donnamatteas schon angekündigte Lieblingsdorf der (bisherigen) Reise!

Was für ein eigenartiger Ortsname. Concepción heißt übersetzt Empfängnis (La Immaculada Concepción = Mariä Empfängnis, Feiertag am 8.12. in Spanien), corte = Gericht (? – sagt meine App). Auch die Anfahrt zum spektakulären Standplatz, der ‚Área Recreativa La Crucecita‘ gestaltet sich spannend. Nicht durch den Ort (lt.Reiseführer), weil die Zufahrt dort sehr schmal und oft zugeparkt ist, sondern erst den Berg hinunter und von unten in einigen engen Serpentinen auf schmaler Straße wieder hinauf… Mit fantastischer Aussicht für die nächsten drei Tage! (Alle Standplatzdaten hier.)

Eine Beschreibung des Ortes, die nur in spanischer Sprache im Internet zu finden ist (mit Google übersetzt und nachgebessert 😉 ):

„Corteconcepción ist ein Ort inmitten der Berge und gehört zum Naturpark ‚Sierra de Aracena y los Picos de Aroche‘, einem der wichtigsten Schutzgebiete der Region. Mit seinen Wiesen und kleinen Erhebungen, die überwiegend mit Wäldern aus Steineichen, Korkeichen, Kastanien und Buschland bedeckt sind, durch die zahlreiche Bäche fließen, wird eine Landschaft von außergewöhnlicher Schönheit und Anziehungskraft gebildet. Und wir dürfen das Tier nicht vergessen, das die Grundlage der Wirtschaft vieler Orte des Naturparks bildet: das iberische Schwein, das frei herumläuft und sich von den Eicheln ernährt, die von den Steineichen und Korkeichen fallen.“

Erste kleine Ortsbesichtigung mit Ziegen, Schweinen und Begrüßung des Lieblingsesels vom wahren Herrn Eselflüsterer 🙂 :

Viele Wege kann man am Wegepunkt ‚Cuatro caminos‘ gehen…

Wir wählen die Wanderung Corteconcepción – Aracena und zwar auf dem Sendero ‚El Rebollar‘ hin und dem Sendero ‚la Fuente del Rey‘ zurück – 13,3km und 292hm.

Die Steinmauern, die alten Tore, der verwunschene Weg … all dies sind Überbleibsel einer ausgesprochen landwirtschaftlichen Vergangenheit, Zeugen der verschiedenen landwirtschaftlichen und Viehzucht-Tätigkeiten, die der Mensch seit der Antike auf diesem Land ausgeübt hat.

Pause und kleiner Stadtrundgang in Aracena:

Der Rückweg, u.a. durch eine Furt…

So viele Tiere entlang eines Weges – eigentlich in jeder Umzäunung Tiere – ein ganz außergewöhnliches, berührendes Erlebnis! Freilich wissen wir, dass die Schweine zur Herstellung des berühmten iberischen Schinkens gehalten werden. Ein schönes Leben haben sie dennoch, viel freie Fläche und Möglichkeiten zum Suhlen…


Noch eine Runde durch den stimmungsvollen Ort…

Und Abschied von Corteconcepción…

Ihr merkt an der Fülle der Bilder deutlich, wie sehr es Donnamattea hier gefallen hat bei all den Tieren… 🙂 Sie wünscht euch nun noch ganz viel Schwein im neuen Jahr!