
Und noch einmal geht es hoch hinauf im Saarland!


Das Saarpolygon in Ensdorf (Saar) ist eine stählerne Skulptur und ein Denkmal zur Erinnerung an den im Juni 2012 endgültig beendeten Steinkohlebergbau im Saarrevier.
Das Saarpolygon steht auf der Bergehalde Duhamel in Ensdorf, der Bergehalde des Bergwerks Saar. Diese Halde mit einer Grundfläche von rund 50 Hektar erhebt sich rund 150 Meter über das umliegende Saartal. Auf Grund der exponierten Lage ist das Polygon weithin aus allen Himmelsrichtungen sichtbar.
Das begehbare Denkmal ist 27,55 Meter hoch. Zu dem 40 Meter überspannenden Querstück führen von beiden Seiten Stufen (West-Turm 133 Stufen, Ost-Turm 132 Stufen) in 28 Meter Höhe. Die Aussichtsplattform wiegt rund 60 Tonnen.
Das Saarpolygon ist so gestaltet, dass es aus jeder Richtung eine andere Form hat: rechteckiger Torbogen, auf der Spitze oder der Basis stehendes Dreieck, Kreuz mit Querstrich. Im Grundriss hat es die Form eines „Z“.
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Kurzer Sprung für die Übernachtung hinüber nach Frankreich nach Petite-Rosselle:



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Und nun übernimmt der wahre Herr Waldmeister, ein echter Saarländer, Saarbrücken! Familienbesuch…
… und Spaziergang im sehr ansprechenden und weitläufigen Deutsch-Französischen Garten (Jardin Franco-Allemand ), einem der wenigen großen Parkanlagen bundesweit in der Formensprache der 50er und 60er Jahre.

Nach dem Krieg stand das Saarland bis Ende 1947 unter der Kontrolle der französischen Militärregierung. Und erst am 6. Juli 1959 fand die endgültige Eingliederung als vollwertiges Bundesland der Bundesrepublik Deutschland statt.
Der Garten, der von deutschen und französischen Gartenarchitekten gemeinsam konzipiert wurde, sollte als Symbol für die angestrebte Freundschaft zwischen Frankreich und der jungen Bundesrepublik verstanden werden.
Am 23. April 1960 wurde diese erste und einzige ‚Deutsch-Französische Gartenschau‘ von dem damaligen deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Premierminister eröffnet; zugleich fand in diesem Jahr keine (weitere) Bundesgartenschau statt.
Heute wird der Garten als Kulturgut der Nachkriegsjahre verstanden und führt damit eine Gartenbautradition weiter, die bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück reicht. Der Eintritt in den Garten, der in der Bevölkerung liebevoll nach wie vor ‚Die Gartenschau‚ heißt, ist – von einigen wenigen speziellen Veranstaltungen abgesehen – frei.
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Nächster netter Stopp in Kirkel-Neuhäusel, immer noch im Saarland. Kleine Wanderung zur Burg Kirkel und erfrischende Abkühlung im großen Naturbad:










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Wieder ein Halt bei Kaiserslautern, zufällig in der Nähe des Zoos. Ein paar der dortigen ‚Bewohner‘ grüßen euch:








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Hier noch die Fahrtroute des letzten Teils unserer ‚kleinen Sommerreise‘:

- A = Merzig, Saarland
- B = Ensdorf, Saarland
- C = Petite-Rosselle, Frankreich
- D = Saarbrücken
- E = Kirkel-Neuhäusel, Saarland
- F = Kaiserslautern-Siegelbach, Rheinland-Pfalz
- G = Weinheim, Baden-Württemberg
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Unseren allerletzten Stopp mit zwei schönen Besuchen bei lieben Bekannten legen wir schließlich in Weinheim ein. Dort besichtigen wir außerdem den Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof sowie den Schlosspark – hier wächst seit 1720 die älteste und größte Libanonzeder in Deutschland. Sie hat einen stattlichen Umfang von 5,7 und eine Höhe von 27 Meter.












„Noch was Süßes zum Schluss?“ (diese Tarte gibt es beim Besuch ❤️) „Klar, das geht immer!“ und damit verabschiedet sich Donnamattea und der Saarländer meint nur noch: „Hauptsach gudd gess!“ 🙂

Vielen Dank wieder einmal fürs Mitnehmen, es ist nur immer problematisch, dass das Reisefieber steigt, wenn wir Eure Berichte lesen. Da hilft nur eins, selber wegfahren. Viele Grüße aus dem Elsass
Besten Dank!
Ja, uns geht es genauso! Hab also gleich mal geschaut, ob es von euch auch neue Berichte gibt. Und tatsächlich! Provence im Herbst und Winter – was für eine interessante Idee…
Nächstes Wochenende + paar Tage sind wir auch im Elsass. (z.T. Vereinsausflug). Wir mit dem Womo. 🙂
Liebe Grüße und gute Fahrt!