Gemeinsam, will heißen: Nicht nur Donnamattea und der wahre Herr Waldmeister, sondern eine stattliche Gruppe des Schwarzwaldvereins ist unterwegs im Elsass! Sogar zwei Tage…

Am frühen Samstag-Nachmittag beziehen die meisten der Gruppe ihre Zimmer bei Monsieur Alphonse. Begeisterung bricht aus, denn eines ist fantasievoller eingerichtet als das andere. Wir und noch ein Paar reisen mit dem Wohnmobil an und freuen uns und staunen selbstverständlich mit. 🙂

Aber nicht nur die Schlafzimmer sind sehr liebevoll, individuell und dekorativ möbliert, das ganze Haus und der Garten sind eine einzige ‚Kunstausstellung‘. Ständig fallen einem neue Kuriositäten ins Auge. Und es soll noch prächtiger werden…

Nun geht es zuerst zur großen Ortsbesichtigung von Saint-Hippolyte (deutsch Sankt Pilt), welche der Winzer Monsieur Klein sehr interessant leitet.

Das Weindorf Saint-Hippolyte am Fuße der Burg Haut Koenigsbourg ist ein typischer Ort und besonders für seinen Rotwein Rouge de Saint Hippolyte (Pinot Noir) bekannt.

Die am Anfang des 17. Jahrhunderts an einen der befestigten Türme errichtete ehemalige Burg der Herzöge von Lothringen, die im 18. Jahrhundert vollkommen wiederaufgebaut wurde, ist die ehemalige „collège“ (Schule), die die Stadt überragt; heute ist es das Sanatorium der marianisten Ordensbruder.

Die befestigte Stadtmauer (aus dem Jahr 1316, danach im 14. und 15. Jahrhundert mehrfach verstärkt) umzingelt noch fast die ganze Stadt, die ihre zwei befestigten Tore und ihre vier Wehrtürme im Jahre 1862 verlor.

Der Storchenturm (der als einziger von den ursprünglich Türmen erhalten ist) ist mit einem abschüssigen Dach bedeckt und verteidigt die südliche Ecke der Stadt.

Ein markierter Spazierweg (Wallgang) folgt dem Verlauf der Befestigungsmauer außerhalb der Stadt.
Im Innern der Stadtmauern führen schöne Renaissance-Gebäude (16. Jahrhundert) und Barockhäuser (18. Jahrhundert) zu einem Doppel-Platz (Kirch- und Marktplatz) wo man einen Brunnen, aus dem Jahr 1555, der das Zentrum des Platzes schmückt, entdecken kann.

Die Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert wurde im 15. Jahrhundert umgebaut und erhielt im Jahr 1822 einen Glockenturm, der sie wie eine gotisch italienische Kirche aussehen lässt.

Die Chorgewölbe aus dem 13. Jahrhundert beherbergt in einem Schrein aus dem Jahr 1766 die Reliquien des Heiligen Pilt.

Quelle: Saint-Hippolyte

Ein lustiges Gruppenbild lässt Donnamattea aus Datenschutzgründen mal lieber weg.. (??)

Anschließend findet bei Monsieur Klein eine sortenreiche Weinprobe mit Gugelhupf und Brezeln statt. Besonders der Crémant gefällt, also mundet uns allen ganz vortrefflich! Man deckt sich dann auch mit einem gewissen Vorrat für zuhause ein. 🙂

Und weiter geht’s zu Monsieur Alphonse ; er kocht nämlich schon seit heute Mittag! Zuerst die Bilder vom schicken Ambiente, dann die wirklich fürstlich-festlich gedeckte Tafel, schließlich je ein Bildchen der Menüfolge…

Sehr fröhlich und ausgelassen genießen wir dann stundenlang die vielen Gänge des Menüs, auch an Crémant, Riesling usw. fehlt es nicht! Unvergesslich… 🙂 🙂

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So kommt es, dass Donnamattea nicht darauf achtet das Handy nachts zu laden. Vom herrlichen Frühstück – das Bleikristall funkelt in der Morgensonne – also kaum Bilder:

Und nun auf zur Hohkönigsburg! Unser ‚Chef der Elsasstour‘ – da er fließend französisch spricht, nennen wir ihn hier Monsieur Christian – verteilt Informationen zur Burg, hat die Eintrittskarten sicherheitshalber noch einmal dabei und erklärt so manches Wichtige.

Nicht jeder traut sich die 500 Höhenmeter zu und fährt deshalb lieber mit dem Auto (oder E-Bike!).

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Geschafft – oben angekommen! Was für eine atemberaubende Aussicht! Und: „Oh, wie viele Menschen an diesem herrlichem Sonntag!!“

Dann erfolgt die Besichtigung der erhabenen, weitläufigen Burg. Und die Einkehr im Café 757.

Schließlich auf steilem Weg wieder hinab nach Saint-Hippolyte…

Insgesamt 11,4 Kilometer und 521 Höhenmeter.

Im Dorf wartet noch ein Weinfest..

Schön war’s!!