Es geht jetzt ziemlich flott Richtung Heimat. Aber wir können zumindest sehr nette, ruhige Halteplätze zeigen. Macht den Abschied etwas leichter…


Die Reiseorte heimwärts durch Katalonien, genauere Daten hier:

  • A = San Jorge (Valencia)
  • B = El Perelló
  • C = Castellet
  • D = Gaserans
  • E = Llers

Sehr ähnlich verlief die Heimreise im Februar 2023.

Nämlich schon wie vor einem Jahr fahren wir den aussichtsreichen ‚Mirador‘ über dem Mündungsdelta des Ebro an: die Kapelle Sant Cristòfol bei El Perelló. Ein wunderschöner Platz, nur für uns. Ein leider immer stärker pustender Wind lässt uns unruhig werden, das Womo wackelt bedenklich und eine Sturmwarnung gilt noch für die ganze Nacht. Tja.. In der Park-App gibts wohl tatsächlich für diesen Fall eine Alternative im Ort. Nicht sonderlich schön – aber windstill!

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Weiter zum nächsten uns bekannten Platz nach Castellet i la Gornal – sogar schon zum dritten Mal. Man kann nicht mehr überall stehen. Ein Picknickplatz ist jetzt abgeteilt. Und leider befinden sich mehrere Parkplätze unter einer Starkstromleitung, die wir meiden können.

Der sehenswerte mittelalterliche Ort in der Region Alt Penedès liegt pittoresk auf einem Bergsporn. Das Castell de Castellet organisiert an manchen Wochenenden Führungen zu archäologischen Überresten und zu einem römischen Steinbruch (UNESCO-Weltkulturerbe). Auch sind viele Künstler hier zu Gange! Der Stausee zeigt leider erheblichen Wasser-Niedrigstand. Katalonien fehlt der Regen…

Und wer hält hier einen Plausch vor dem Laden? Echt oder Illusion?

Die Auflösung: Es handelt sich um zweidimensionale Abbildungen. Sozusagen ‚Pappkameraden‘! Aber sehr gut gemacht. Mit Schatten bekommen sie ‚Leben‘ eingehaucht, naja aufgedruckt.

So nett und genial dem Platz angepasst sieht das Kunst-Arrangement von weitem aus. An der Bushaltestelle unterhalb des Städtchens auf den Felsen.

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Aller guten Dinge sind drei! Unser dritter bewährter Standplatz hier im Beitrag liegt in Gaserans im Naturpark Montseny neben der romanischen Església de Sant Llorenç. Ihr bemerkt übrigens bei fast allen Ortsnamen die katalanische Sprache und Schriftzeichen – ziemlich anders als Spanisch.

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Ja, die Luft für Besichtigungen ist irgendwie raus. So viel Schönes haben wir gesehen. Wir lassen es ausklingen, nachwirken und erfreuen uns noch genussvoll am Sonnenschein! Wer weiß, was die Heimat da noch an Wetterkapriolen zu bieten hat…

Letzte Übernachtung bei Llers, kurz nach Figueres bzw. kurz vor der Grenze.

¡Adiós España!

Am Tag 120 unserer wunderschönen Reise überqueren wir bei La Jonquera die Grenze nach Frankreich… Ob sich Donnamattea von dort noch einmal meldet oder erst von zuhause?