‚Ab in den Süden‘ gilt jetzt wirklich nur noch als Kategorie bei der Überschrift. Ab aus dem Süden bzw. ab nach Hause wäre passender. Und statt ‚Herbst/Winterreise‘ muss es eigentlich schon Frühjahrsreise heißen. Also es wird Zeit, ein wenig mehr Gas zu geben! Und deshalb folgen jetzt kaum neue Orte und Sehenswürdigkeiten, nichts Spektakuläres, sondern (nur) schöne, praktische, zum Teil schon bewährte Übernachtungsplätze. Unsere Heimwärts-Route eben. 🙂

Die Tour-Übersicht durch die Region Valencia (genauer hier):

  • A = Guardamar del Segura
  • B = Santa Pola (dt. Gasflasche)
  • C = Castalla
  • D = Bellús
  • E = Gilet
  • F = La Vall d’Uixó (nur V/E)
  • G = Artana
  • H = Torrenostra
  • I = San Jorge

Wir befinden uns also im Valencianischen Land bzw. der Region Valencia. Die ‚Valencianische Gemeinschaft‘ grenzt im Norden an Katalonien, im Westen an Aragonien und Kastilien-La Mancha sowie im Süden an Murcia. Hauptsächlich wird in Valencia Spanisch gesprochen. Untereinander sprechen die Einwohner überwiegend Valencianisch. Auf Verkehrsschildern kommt es vermehrt vor, dass der valencianische Name zuerst oder sogar allein genannt wird (z.T. aus Wikipedia).


Guardamar del Segura liegt an der Costa Blanca, wir finden einen wilden, versteckten Platz in den Dünen. Ein Spaziergang führt uns bis zum Meer, wo der Río Segura einmündet.

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Nach unserer Erledigung in Santa Pola flüchten wir regelrecht aus der verbauten, anstrengenden Küstengegend. Dass wir dann bei Castalla gleich mit 20% Steigung zum Teil im ersten Gang (!) bis auf 950 Meter Höhe ins Landschaftsschutzgebiet der Sierra del Maigmo ‚hinaufklettern‘, erkennen wir erst während der Fahrt. Leider ist es da oben dann aber doch plötzlich bewölkt, kühl und windig. Aber sehr schön und ruhig!

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Manchmal endet die Anfahrt zu einem interessanten Standplatz ganz kurz vor dem Ziel. So bei Bellús, wo Donnamattea schon von oben sieht: Platz besetzt am Riu Albaida – Pech gehabt!

Da auch andere Plätze heute nicht passen, fährt sie einfach weiter. 195km insgesamt – und um das stressige Valencia im großen Bogen herum.

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Bis zu einem wirklich schönen Ort. Den wir schon gut kennen. Dem Monestir de Sant Esperit bei Gilet, nahe Sagunt. Vor dem Kloster ein großer Parkplatz mit vielen Bäumen und mit Blick auf einen steilen Berg mit Gipfelkreuz. Und da oben waren wir schon. (Links zu unseren früheren Besuchen hier: A, B) Wir bleiben drei stille, sonnige Tage…

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Dann ist mal wieder ein Stellplatz angesagt und der wohl letzte Besuch in einer Lavanderia. La Vall d’Uixó bietet sich an. Wäsche sauber und trocken. V/E erledigt.

Aber schaut ihn euch an, den Parkplatz:

Acht Plätze sind für WOMOs ausgewiesen. Aber mindestens 40 sind besetzt! So ist’s eben leider oft an der Küste. Wir fahren lieber weiter…

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Ein paar Kilometer später und ein wenig im Hinterland im Naturpark Sierra d’Espadà finden wir kurz nach Artana dann einen netten WOMO-Parkplatz bei der Ermita de Santa Cristina inmitten von Olivenbäumen. Ruhig und fast allein..

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Kurze Pause zum Schauen und für ein Foto am aussichtsreichen ‚Mirador‘ neben der CV13 oberhalb Torreblanca. Blick aufs Meer:

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Schließlich Ankunft wieder auf einem uns bekannten Platz bei Torrenostra (siehe auch B). Tatsächlich alles noch wie beim letzten Mal. Herrlich wild, direkt hinter dem Damm zum Meer! Nur zeitweise steht ein spanischer Van bei uns. Und von den Besitzern erfahren wir Nützliches:

Der wahre Herr Waldmeister beobachtet nämlich deren Sammeltätigkeit. Und erfährt: Die beiden suchen und schneiden mühsam wilden, stacheligen Spargel. Und das probieren wir dann auch!

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Bei Vinaròs (Einkaufen) biegen wir eine kurze Strecke ab von der Küste – erneut zu einem bewährten Übernachtungsplatz in San Jorge / Sant Jordi. Hier die Eisenskulptur des Heiligen Georg (Jorge), der den Drachen tötet.

Das kleine Naturschutzgebiet El Bovalar neben unserem Parkplatz beherbergt u.a. historische Kalköfen und interessante Flora. Ganz wie es uns gefällt. (Siehe auch A!)

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Hier macht Donnamattea einen Schnitt. Die Heimreise nächster Abschnitt: Katalonien – demnächst!