Von den Sierras an die Costa. Genauer: Von der Sierra de las Nieves an die Costa del Sol. Deutsch – vom ‚Schneegebirge‘ (ohne Schnee) an die ‚Sonnenküste‘ (derzeit auch mal mit Regen und Wolken).

Wo sind wir also zur Zeit? Was möchten wir am liebsten? Gar nicht immer so einfach, die Frage.
Herrliche Natur im Hinterland? Vieles spricht dafür. Morgens aber recht kühl oder neblig. Dagegen an der Küste fast gleichbleibend gute Temperaturen. Trotz bewölktem Himmel oder sogar Regen tagsüber 19 Grad, nachts ungefähr 15 Grad. Das hat was! Besonders im einfachen Leben des Womo-Alltags…
***
Erste Übernachtung nach dem Monasterio Tentudía (Extremadura) in El Garrobo, wieder in Andalusien:


Fahrt über Sevilla bis Algodonales, einem schönen Ort an der ‚Straße der Weißen Dörfer‘ am Eingang zum Naturpark Sierra de Grazalema. Wir kennen das ‚Weiße Dorf‘ von der letzten Reise (Link).












***
Das sehenswürdige Ronda lassen wir am Wochenende lieber sein; wir besichtigten es vor einem Jahr schon mal drei Tage lang (hier). Dafür steuern wir einen kleinen Campingplatz im Naturpark Sierra de las Nieves an.


Seit dem Jahr 1989 ist das Kerngebiet der Sierra de las Nieves als Naturpark geschützt. Im Jahr 1995 wurde die Sierra de las Nieves von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.
Bemerkenswert ist die Vegetation der Sierra de las Nieves vor allem für ihre Igeltannen-Wälder. Diese sind ein Relikt der im Tertiär verbreiteten Nadelwälder, die hier aufgrund des feuchten Klimas in höheren Lagen an Nordhängen noch heute ausgedehnte Wälder bilden.
Wikipedia





Leider kann Donnamatteas Smartphone das nicht besser: Mindestens 100 Gänsegeier segeln mit den Aufwinden über uns!! Das Fernglas bestätigt: Es sind Gänsegeier. Die Spannweite ihrer Flügel misst zwischen 2,3 und 2,8 Meter!




***
Unsere Route ab Algodonales (alle Standplätze hier):

- A = Algodonales
- B = Parauta, Conejeras
- C = Estepona / La Gaspara
- D = Sotogrande-Torreguadiaro
Die Küste soll es jetzt wieder sein! Aber ein paar Tage ‚Aprilwetter‘ versprechen nicht nur Sonne, sondern auch Regen.

Also lieber keine unbefestigten Strandplätze. Wir stranden deshalb – wie vor vier Wochen schon einmal – in La Gaspara, einem recht neuen Stadtteil von Estepona. Wir stehen nett, dieses Mal in einer ruhigen Sackgasse. Noch-Sackgasse. Weiter vorn unser ‚Nachbar Manfred‘- ein lieber Gruß an ihn!! 🙂




Überall wird gebaut. Was geschieht derzeit an vielen Orten der Costa del Sol ? Ein paar Bilder dazu. 🙁




Dazu noch eine Realität: Wasserknappheit an der Costa del Sol – Ab März könnte es Engpässe geben…
***
Weiter geht´s nach Sotogrande bzw. auf einen großen terrassenförmigen Parkplatz direkt am Meer im Vorort Torreguadiaro.
Sotogrande weist einiges Jetset-Flair auf, es besitzt eine beeindruckende Marina mit exklusiven Jachten der Superreichen. Brauchen wir ja eigentlich nicht. Aber klar, wir schlendern durch. Und da an diesem Tag eine steife Brise weht, können wir am Hafen viele Kitesurfer in Aktion bestaunen.


























Würdet ihr noch hier bleiben?



***
Nächster Tag. Sonnige Wanderung zehn Kilometer (Sendero Europeo Arco Mediterráneo) durch bzw. um die Marina Sotogrande, weiter über den río Guadiaro und auf Naturwegen durch das Mündungsgebiet:









***
Noch etwas. Anderer Tag. Wir wandern von Torreguadiaro wieder auf dem Sendero Europeo Arco Mediterráneo am Strand 2,2 Kilometer sozusagen zurück zum ‚Kult-WOMO-Platz‘ Cala sardina bei San Diego (siehe Beitrag 14). Da wollten wir eigentlich hin. Aber kann man da stehen nach vier regnerischen Tagen? Schaut euch die Bilder an:





